Winnyzja

Das Gehöft von Boruch Lwowytsch

Beschreibung

  • Trotz des legendären Schicksals des Gehöfts, dauern die Diskussionen über den Autor des Projekts bis heute an.

Winnyzja galt schon vor mehr als hundert Jahren als äußerst gemütlich für Wohnen und Erholung. Es verursachte die Entstehung einer Vielzahl der wunderbaren Gehöfte, die von den berühmtesten Architekten jener Zeit geschaffen wurden. Gerade sie formten den Charakter der Bebauung des Stadtzentrums im modernen Stil. Sogar eine professionelle Jury könnte nicht feststellen, welches davon am schönsten ist, doch nimmt das Gehöft des „Stahlkönigs“ Boruch Lwowytsch, erbaut im Jahre 1913, einen besonderen Platz zu Recht ein.

Während der Ukrainischen Revolution von 1917 – 1921 Jahren, als Winnyzja den Status der vorläufigen Hauptstadt hatte, platzierte sich das Ministerium für Post und Telegraphen der Ukrainischen Volksrepublik hier. Später wurde gerade dieses Gebäude zum Feldmilitärbüro des Staatsoberhauptes Symon Petljura. Innerhalb der Mauern des Gehöfts wurde die äußerst wichtige Korrespondenz damals geführt und schicksalhafte Entscheidungen getroffen.

Winnyzja galt schon vor mehr als hundert Jahren als äußerst gemütlich für Wohnen und Erholung. Es verursachte die Entstehung einer Vielzahl der wunderbaren Gehöfte, die von den berühmtesten Architekten jener Zeit geschaffen wurden. Gerade sie formten den Charakter der Bebauung des Stadtzentrums im modernen Stil. Sogar eine professionelle Jury könnte nicht feststellen, welches davon am schönsten ist, doch nimmt das Gehöft des „Stahlkönigs“ Boruch Lwowytsch, erbaut im Jahre 1913, einen besonderen Platz zu Recht ein.

Während der Ukrainischen Revolution von 1917 – 1921 Jahren, als Winnyzja den Status der vorläufigen Hauptstadt hatte, platzierte sich das Ministerium für Post und Telegraphen der Ukrainischen Volksrepublik hier. Später wurde gerade dieses Gebäude zum Feldmilitärbüro des Staatsoberhauptes Symon Petljura. Innerhalb der Mauern des Gehöfts wurde die äußerst wichtige Korrespondenz damals geführt und schicksalhafte Entscheidungen getroffen.

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GESCHICHTE

  • Während der Ukrainischen Revolution von 1917 – 1921 Jahren, als Winnyzja den Status der vorläufigen Hauptstadt hatte, platzierte sich das Ministerium für Post und Telegraphen der Ukrainischen Volksrepublik hier.

Heute, zum Gedächtnis an jene schwierige, aber glorreiche Epoche, empfängt das zierliche Gehöft die Gäste mit der Bronzeskulptur des nachdenklichen Führers, des ukrainischen Staatsmanns und des Militärfunktionärs. Der Steuermann der freiheitsliebenden Ukrainer sitzt auf einer Bank, er hält die Karte der Ukraine symbolisch in seinen Händen, wo die von den Feinden eroberte Erbhauptstadt ― Kyjiw ― dargestellt ist. Später, von 1932 bis zu 2018, beherbergte das Gebäude die Rundfunk-Redaktion des Gebiets.

Aber sogar außerhalb des historischen Kontextes beeindruckt das Haus durch seine Architektur und Atmosphäre. Eine Schwarzmeervilla einfach mitten in Winnyzja und gleichzeitig die Grenze des alten Stadtviertels Jerusalymka. Sein Besitzer, Boruch Lwowytsch, war eine außergewöhnliche Figur. Einer der reichsten Winnyzjaer seiner Zeit, vertrat er die Interessen der jüdischen Gemeinde der Stadt unter den Abgeordneten der Stadtduma.

Seine Geschäfte im Bereich von Maschinenbau und Eisengießerei waren fortschrittlich und erfolgreich. Sparsam, jedoch freigebig für die Wohlfahrtspflege, hat sich der Kaufmann seinen Namen in erster Linie in Metallluken mit seinen Initialen sowie dank diesem zierlichen Gehöft ungewöhnlicher Form verewigt. Zweistöckiger Bau mit Sockel und Mezzaningeschoss aus Holz, das bis heute nicht erhalten geblieben ist, dekoriert mit Pilastern in Form von schlanken Säulen und verziert mit Stuckdekoration, zieht er in eine stille Nebengasse sowohl Einheimische, als auch die Gäste der Stadt unveränderlich an.

Heute, zum Gedächtnis an jene schwierige, aber glorreiche Epoche, empfängt das zierliche Gehöft die Gäste mit der Bronzeskulptur des nachdenklichen Führers, des ukrainischen Staatsmanns und des Militärfunktionärs. Der Steuermann der freiheitsliebenden Ukrainer sitzt auf einer Bank, er hält die Karte der Ukraine symbolisch in seinen Händen, wo die von den Feinden eroberte Erbhauptstadt ― Kyjiw ― dargestellt ist. Später, von 1932 bis zu 2018, beherbergte das Gebäude die Rundfunk-Redaktion des Gebiets.

Aber sogar außerhalb des historischen Kontextes beeindruckt das Haus durch seine Architektur und Atmosphäre. Eine Schwarzmeervilla einfach mitten in Winnyzja und gleichzeitig die Grenze des alten Stadtviertels Jerusalymka. Sein Besitzer, Boruch Lwowytsch, war eine außergewöhnliche Figur. Einer der reichsten Winnyzjaer seiner Zeit, vertrat er die Interessen der jüdischen Gemeinde der Stadt unter den Abgeordneten der Stadtduma.

Seine Geschäfte im Bereich von Maschinenbau und Eisengießerei waren fortschrittlich und erfolgreich. Sparsam, jedoch freigebig für die Wohlfahrtspflege, hat sich der Kaufmann seinen Namen in erster Linie in Metallluken mit seinen Initialen sowie dank diesem zierlichen Gehöft ungewöhnlicher Form verewigt. Zweistöckiger Bau mit Sockel und Mezzaningeschoss aus Holz, das bis heute nicht erhalten geblieben ist, dekoriert mit Pilastern in Form von schlanken Säulen und verziert mit Stuckdekoration, zieht er in eine stille Nebengasse sowohl Einheimische, als auch die Gäste der Stadt unveränderlich an.

INTERESSANTE FAKTEN

  • Trotz des legendären Schicksals des Gehöfts, dauern die Diskussionen über den Autor des Projekts bis heute an. Vermutlich war es Hryhorij Artynow, da er als Architekt an anderen Projekten für die Familie gearbeitet hatte.
  • Innerhalb der Mauern des Gehöfts wird das moderne Museum von Winnyzja geschaffen, das dafür ausgelegt ist, in die Atmosphäre des städtischen Lebens von verschiedenen Epochen vertiefen zu lassen sowie die Erblichkeit des Gedächtnisses von Dutzenden Generationen von Winnyzjaer zu bewähren.

  • Trotz des legendären Schicksals des Gehöfts, dauern die Diskussionen über den Autor des Projekts bis heute an. Vermutlich war es Hryhorij Artynow, da er als Architekt an anderen Projekten für die Familie gearbeitet hatte.
  • Innerhalb der Mauern des Gehöfts wird das moderne Museum von Winnyzja geschaffen, das dafür ausgelegt ist, in die Atmosphäre des städtischen Lebens von verschiedenen Epochen vertiefen zu lassen sowie die Erblichkeit des Gedächtnisses von Dutzenden Generationen von Winnyzjaer zu bewähren.