Winnyzja

Der Grocholski-Palast

Beschreibung

  • Der Familienlegende nach, arbeiteten tatarische und türkische Gefangene am Bau des Grocholski-Palastes.

Alte unfassbare Eichen und der gesangartige Birkenhain, ein kleiner gemütlicher See, die fast durchsichtige Luft, die mit Estern aus Kiefer, Fichte und weißer Akazie gesättigt ist, ― der altertümliche Landschaftspark in Pjatnytschany lockt die Winnyzjaer und die Gäste der Stadt dank seiner hundertjährigen Zeittiefe und einer besonderen Atmosphäre der zauberischen Archaik.

Die Erwähnung über Pjatnytschany in der Urkunde des polnischen Königs Sigismund gibt Anlass dazu, den Anfang seiner Existenz mindestens mit dem 15. Jahrhundert zu datieren. Der Schloss-Palast, der einst einer polnischen Adelsfamilie Grocholski gehörte, schmückt das Denkmal der gartenbaulichen Landschaftskunst.

Alte unfassbare Eichen und der gesangartige Birkenhain, ein kleiner gemütlicher See, die fast durchsichtige Luft, die mit Estern aus Kiefer, Fichte und weißer Akazie gesättigt ist, ― der altertümliche Landschaftspark in Pjatnytschany lockt die Winnyzjaer und die Gäste der Stadt dank seiner hundertjährigen Zeittiefe und einer besonderen Atmosphäre der zauberischen Archaik.

Die Erwähnung über Pjatnytschany in der Urkunde des polnischen Königs Sigismund gibt Anlass dazu, den Anfang seiner Existenz mindestens mit dem 15. Jahrhundert zu datieren. Der Schloss-Palast, der einst einer polnischen Adelsfamilie Grocholski gehörte, schmückt das Denkmal der gartenbaulichen Landschaftskunst.

Moreinfo · GER 6

Wie kommt man hin?

GESCHICHTE

  • Das Gehöft, das in der Decke von jahrhundertealten Bäumen eingehüllt ist, wurde von Michał Grocholski schon in der Mitte des 18. Jahrhunderts gegründet. Manche Generationen der ruhmreichen Adelsgeschlechts hat zu seinem Umbau beigetragen, aber das rechteckige Hauptgebäude hat bis heute die Merkmale der echten Burg, die streng und bereit für Leben und Verteidigung ist, bewahrt.

Der Palast ist im Stil des Klassizismus vom Architekten Domenico Merlini errichtet, und der umgebende Park wurde im Geiste der englischen Romantik von einem berühmten Kenner der Landschaftsgestaltung Dionissij Makkler (Denis McClair) geschaffen.

Im Gehöft von Grocholskis ging die Post ab: hier befanden sich Jagd-, schwarze, arabische, türkische, Wappen-, Eß- sowie pompejische Hallen des Schlosses, eine Kapelle, die Bibliothek mit 10 000 Bänden in verschiedenen Sprachen, viele Familienporträts von berühmten Meister, eine Sammlung von Waffen und Ritterrüstung, ein Taubenhaus, ein Hundezwinger mit Windhunden und Bracken, die Stall für Vollblutpferde, die Wagenscheune, wo altertümliche Kutschen gesammelt wurden, ein Gewächshaus und eine große Menagerie im Wald Tschornyj („schwarzer Wald“). Aber am 17. Januar 1918 wurde der Palast von den Bolschewiki niedergebrannt. In den Zeiten vom Hetman Skoropadskyj kehrte Graf Zdzisław (Sdsislaw) nach Pjatnytschany zurück und bedeckte die Überreste der Mauern mit Hoffnung auf den zukünftigen Wiederaufbau.

Heutzutage ist der Architektur- und Landschaftskomplex der 18. und 20. Jahrhunderte, der den Palast, den Wohnflügel, den Pavillon und den Park einschließt, ein Denkmal von nationaler Bedeutung. Er wird als therapeutische Gebäude vom „Kommunalen gemeinnützigen Unternehmen „Winnyzjaer klinisches hochspezialisiertes endokrinologisches Gebietszentrum des Winnyzjaer Gebietsrats“ eingesetzt.

Der Palast ist im Stil des Klassizismus vom Architekten Domenico Merlini errichtet, und der umgebende Park wurde im Geiste der englischen Romantik von einem berühmten Kenner der Landschaftsgestaltung Dionissij Makkler (Denis McClair) geschaffen.

Im Gehöft von Grocholskis ging die Post ab: hier befanden sich Jagd-, schwarze, arabische, türkische, Wappen-, Eß- sowie pompejische Hallen des Schlosses, eine Kapelle, die Bibliothek mit 10 000 Bänden in verschiedenen Sprachen, viele Familienporträts von berühmten Meister, eine Sammlung von Waffen und Ritterrüstung, ein Taubenhaus, ein Hundezwinger mit Windhunden und Bracken, die Stall für Vollblutpferde, die Wagenscheune, wo altertümliche Kutschen gesammelt wurden, ein Gewächshaus und eine große Menagerie im Wald Tschornyj („schwarzer Wald“). Aber am 17. Januar 1918 wurde der Palast von den Bolschewiki niedergebrannt. In den Zeiten vom Hetman Skoropadskyj kehrte Graf Zdzisław (Sdsislaw) nach Pjatnytschany zurück und bedeckte die Überreste der Mauern mit Hoffnung auf den zukünftigen Wiederaufbau.

Heutzutage ist der Architektur- und Landschaftskomplex der 18. und 20. Jahrhunderte, der den Palast, den Wohnflügel, den Pavillon und den Park einschließt, ein Denkmal von nationaler Bedeutung. Er wird als therapeutische Gebäude vom „Kommunalen gemeinnützigen Unternehmen „Winnyzjaer klinisches hochspezialisiertes endokrinologisches Gebietszentrum des Winnyzjaer Gebietsrats“ eingesetzt.

INTERESSANTE FAKTEN

  • Der Familienlegende nach, arbeiteten tatarische und türkische Gefangene am Bau des Grocholski-Palastes. Es war geplant, es sei eine Festung mit äußerst starken Mauern, Eisengittern an den Fenstern, mit Türmen, Schießöffnungen und Doppeltoren.
  • Nicht zufällig wird dieser malerische Ort von den Vintage-Liebhabern, die Teestunden in der Natur veranstalten und dadurch die Atmosphäre des Anfangs des Jahrhunderts und den besonderen Geist jener Epoche wiederherstellen, gewählt. Die Teilnehmer solcher Kränzchen beziehen altertümliche Gestalten auf sich, sie servieren die Picknick-Zone nach auserlesenen Traditionen: Spitze, Porzellan und Melchior-Services, sowie sie halten thematische Vorträge über Mode, Etikette oder Geschichte von Winnyzja, spielen jahrhundertealte Spiele und halten Meisterklassen in historischen Tänzen ab.
  • In diesem Palast unterrichtete der junge Mychajlo Kozjubynskyj in den 1880-er Jahren, der in der Familie Grocholski äußerst geliebt und geachtet wurde.
  • Der Familienlegende nach, arbeiteten tatarische und türkische Gefangene am Bau des Grocholski-Palastes. Es war geplant, es sei eine Festung mit äußerst starken Mauern, Eisengittern an den Fenstern, mit Türmen, Schießöffnungen und Doppeltoren.
  • Nicht zufällig wird dieser malerische Ort von den Vintage-Liebhabern, die Teestunden in der Natur veranstalten und dadurch die Atmosphäre des Anfangs des Jahrhunderts und den besonderen Geist jener Epoche wiederherstellen, gewählt. Die Teilnehmer solcher Kränzchen beziehen altertümliche Gestalten auf sich, sie servieren die Picknick-Zone nach auserlesenen Traditionen: Spitze, Porzellan und Melchior-Services, sowie sie halten thematische Vorträge über Mode, Etikette oder Geschichte von Winnyzja, spielen jahrhundertealte Spiele und halten Meisterklassen in historischen Tänzen ab.
  • In diesem Palast unterrichtete der junge Mychajlo Kozjubynskyj in den 1880-er Jahren, der in der Familie Grocholski äußerst geliebt und geachtet wurde.