Das Jesuitenkloster
Das ist der älteste erhalten gebliebene Backsteinbau von Winnyzja, der zum ...
Mitten in einem lärmigen, modernen Zentrum liegt eine asketische altertümliche Kirche der Ordensgemeinschaft von Kapuzinern. Der Gründer des Klosters wurde der Obmann Winnyzjas Ludwig Kalynowskyj, der im Jahre 1746 die Minderen Brüder Kapuziner in die Stadt eingeladen hatte. Damals lag ihr Kloster am Rande der Stadt, und dahinter befand sich ein Wald. 15 Jahre später wurde die Errichtung der Kirche beim Kloster des Ordens der Kapuziner des heiligen Franziskus, die unter der Schirmherrschaft der Jungfrau Maria, der Engelskönigin, geweiht geworden ist, vollendet. Das Statut der Ordensgemeinschaft verbot unnötige Ausschmückungen, so wurde die Kirche im Barock in der Toskana ― einem ziemlich zurückhaltenden Stil, jedoch mit kraftvollen und ausdrucksstarken Formen ― erbaut. Links davon wurden die Zellen mit Wohnungen für Mönche, rechts ― ein Glockenturm gebaut. Das Kloster besaß auch ein System von Kellern, die für den Schutz vor feindlichen Angriffen sowie für Lagerung von Lebensmitteln, und unter der Kirche ― für Aufstellung der Sarkophage, ausgelegt waren. Diese Keller waren mit dem Abschnitt von den Winnyzjaer Katakomben ― den unterirdischen Gängen, die wichtige Objekte der städtischen Infrastruktur in den 17. – 18. Jahrhunderten vereinigten, verbunden.
Mitten in einem lärmigen, modernen Zentrum liegt eine asketische altertümliche Kirche der Ordensgemeinschaft von Kapuzinern. Der Gründer des Klosters wurde der Obmann Winnyzjas Ludwig Kalynowskyj, der im Jahre 1746 die Minderen Brüder Kapuziner in die Stadt eingeladen hatte. Damals lag ihr Kloster am Rande der Stadt, und dahinter befand sich ein Wald. 15 Jahre später wurde die Errichtung der Kirche beim Kloster des Ordens der Kapuziner des heiligen Franziskus, die unter der Schirmherrschaft der Jungfrau Maria, der Engelskönigin, geweiht geworden ist, vollendet. Das Statut der Ordensgemeinschaft verbot unnötige Ausschmückungen, so wurde die Kirche im Barock in der Toskana ― einem ziemlich zurückhaltenden Stil, jedoch mit kraftvollen und ausdrucksstarken Formen ― erbaut. Links davon wurden die Zellen mit Wohnungen für Mönche, rechts ― ein Glockenturm gebaut. Das Kloster besaß auch ein System von Kellern, die für den Schutz vor feindlichen Angriffen sowie für Lagerung von Lebensmitteln, und unter der Kirche ― für Aufstellung der Sarkophage, ausgelegt waren. Diese Keller waren mit dem Abschnitt von den Winnyzjaer Katakomben ― den unterirdischen Gängen, die wichtige Objekte der städtischen Infrastruktur in den 17. – 18. Jahrhunderten vereinigten, verbunden.
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Das Kloster gehörte den Kapuzinern bis zum Jahre 1888, wonach waren sie laut der Zarenanordnung gezwungen, ihr letztes Kloster auf dem Territorium der Ukraine zu verlassen. Die Brüder fuhren nach Rzeczpospolita, um Zuflucht zu suchen, einige von ihnen kleideten sich in Priestersoutanen und an den römisch-katholischen Pfarramten dienten. Die Zellen wurden ja in den Kasernen der Zarenarmee umgestaltet, und es war ausschließlich den Diözesanpriestern erlaubt, in der Kirche zu dienen. Während der Ukrainischen Revolution der Jahre 1917 – 1921 befand sich das Ministerium für Kulte (Religionen) der Ukrainischen Volksrepublik innerhalb der Mauern der Kirche. In den 1930-er Jahren wurde ein Teil der Gebäude in einen Aero-Club sowie in ein Wohnhaus umgewandelt, und die katholische Kirche wurde in den 1960-er Jahren zu einem Vortragssaal umgebaut, wodurch die Merkmale der Kirche vollständig gelöscht wurden. Sein Keller wurde damals als Luftschutzbunker ausgestattet.
Im Jahre 1990 wurde das Gebäude der Kirche an die katholische Gemeinde übertragen. Zwei Jahre später kehrten die Kapuziner nach Winnyzja in ihr altes Kloster zurück. In den späten 1990-er Jahren wurde die Orgel, die aus den Bruchstücken des Instruments restauriert wurde, die nach dem Übergang der benachbarten Kathedrale (des ehemaliger Orgelsaals der Philharmonie) an die Vertreter des orthodoxen Pfarramts erhalten blieben, im Inneren der Kirche aufgestellt.
Während der Jahre der unabhängigen Ukraine wurde das Kloster nicht nur repariert, sondern wurde sein ursprüngliches Architekturbild wiederhergestellt. An der Hauptfassade sind die Skulpturen von Heiligen und der Gottesmutter mit dem Kind aufgestellt, rechts vom Eingang wurde der Glockenturm, in dessen Portal ein Denkmal für Johannes Paul II. später errichtet wurde, aufgeführt. Man kann der Orgelmusik während der Gottesdienste sowie der Konzerte des alljährlichen Herbstfestivals „Musik in den Klostermauern“ zuhören. Die Kerker des Klosters bleiben bis heute unerforscht. Aber ein Teil davon ist bereits offen und sogar für Besichtigungen, während deren man über die jahrhundertealte Funktionalität sowie die Legenden der Katakomben von Winnyzja erzählt, zur Verfügung steht.
Das Kloster gehörte den Kapuzinern bis zum Jahre 1888, wonach waren sie laut der Zarenanordnung gezwungen, ihr letztes Kloster auf dem Territorium der Ukraine zu verlassen. Die Brüder fuhren nach Rzeczpospolita, um Zuflucht zu suchen, einige von ihnen kleideten sich in Priestersoutanen und an den römisch-katholischen Pfarramten dienten. Die Zellen wurden ja in den Kasernen der Zarenarmee umgestaltet, und es war ausschließlich den Diözesanpriestern erlaubt, in der Kirche zu dienen. Während der Ukrainischen Revolution der Jahre 1917 – 1921 befand sich das Ministerium für Kulte (Religionen) der Ukrainischen Volksrepublik innerhalb der Mauern der Kirche. In den 1930-er Jahren wurde ein Teil der Gebäude in einen Aero-Club sowie in ein Wohnhaus umgewandelt, und die katholische Kirche wurde in den 1960-er Jahren zu einem Vortragssaal umgebaut, wodurch die Merkmale der Kirche vollständig gelöscht wurden. Sein Keller wurde damals als Luftschutzbunker ausgestattet.
Im Jahre 1990 wurde das Gebäude der Kirche an die katholische Gemeinde übertragen. Zwei Jahre später kehrten die Kapuziner nach Winnyzja in ihr altes Kloster zurück. In den späten 1990-er Jahren wurde die Orgel, die aus den Bruchstücken des Instruments restauriert wurde, die nach dem Übergang der benachbarten Kathedrale (des ehemaliger Orgelsaals der Philharmonie) an die Vertreter des orthodoxen Pfarramts erhalten blieben, im Inneren der Kirche aufgestellt.
Während der Jahre der unabhängigen Ukraine wurde das Kloster nicht nur repariert, sondern wurde sein ursprüngliches Architekturbild wiederhergestellt. An der Hauptfassade sind die Skulpturen von Heiligen und der Gottesmutter mit dem Kind aufgestellt, rechts vom Eingang wurde der Glockenturm, in dessen Portal ein Denkmal für Johannes Paul II. später errichtet wurde, aufgeführt. Man kann der Orgelmusik während der Gottesdienste sowie der Konzerte des alljährlichen Herbstfestivals „Musik in den Klostermauern“ zuhören. Die Kerker des Klosters bleiben bis heute unerforscht. Aber ein Teil davon ist bereits offen und sogar für Besichtigungen, während deren man über die jahrhundertealte Funktionalität sowie die Legenden der Katakomben von Winnyzja erzählt, zur Verfügung steht.