Das Gehöft von Boruch Lwowytsch
Winnyzja galt schon vor mehr als hundert Jahren als äußerst gemütlich für ...
Das ist der älteste erhalten gebliebene Backsteinbau von Winnyzja, der zum grauen Augenzeugen der Aufstände, Revolutionen und Kriege während seiner mehr als 400-jährigen Geschichte geworden ist. Dieses Gebäude erfüllte verschiedene Funktionen: hier befanden sich Bildungseinrichtungen, hier versteckte man sich vor Eroberer, die Soldaten wurden hier disloziert, Zeitungen wurden hier gedruckt, aber ursprünglich war dieser Ort eines der Zentren der Jesuiten.
Das ist der älteste erhalten gebliebene Backsteinbau von Winnyzja, der zum grauen Augenzeugen der Aufstände, Revolutionen und Kriege während seiner mehr als 400-jährigen Geschichte geworden ist. Dieses Gebäude erfüllte verschiedene Funktionen: hier befanden sich Bildungseinrichtungen, hier versteckte man sich vor Eroberer, die Soldaten wurden hier disloziert, Zeitungen wurden hier gedruckt, aber ursprünglich war dieser Ort eines der Zentren der Jesuiten.
Winnyzja galt schon vor mehr als hundert Jahren als äußerst gemütlich für ...
Es ist einfach unmöglich, ein Haus-Schiff mit eigenartigen Spill-Masten und ...
Mitten in einem lärmigen, modernen Zentrum liegt eine asketische ...
Ihre Kuppeln, die in der Sonne glitzern und auf die blaue Höhe gerichtet ...
Das auffälligste moderne Gebäude im Zentrum von Winnyzja. Beim ersten ...
Das siebte Verwaltungsberufungsgericht
Das erste sechsstöckige ...
Im Jahre 1610 gründete der General vom Podillja-Land und der Brazlawer Obmann, Walenty Aleksander Kalinowski ein ständiges Zentrum des Jesuitenordens in Winnyzja, später gewährte er ein eigenes Grundstück sowie viel Geld für die Bauarbeiten den katholischen Mönchen. Als vermutlicher Architekt des Klosters gilt der Italiener Giacomo Briano. Dieser Komplex der Gesellschaft Jesu bestand aus der Kirche, den Zellen, Bierkellern, der Krypta, dem Glockenturm, dem Gemeinschaftsheim sowie dem Raum für die Schule. Nach der Vollendung der Errichtung des Klosters haben die Jesuiten eine dicke Ziegelmauer mit Türmen an den Ecken herumgebaut. Das Klosterensemble ist im hochländischen Teil des rechten Ufers gelegen. Seine Bauten beeindruckten einst mit ihrer Dauerhaftigkeit und Güte, und es wurde den Namen „Mury“ ihnen zugeordnet (vom Lateinischen „murus“: Mauer). Gleichzeitig entsteht der Begriff vom komplexen architektonischen Objekt Mury, dem sich noch ein Kloster — ein Dominikanerkloster —ein Jahrhundert später anschließen wird. In jener Zeit wurde Winnyzja zum administrativen und wirtschaftlichen Zentrum der Woiwodschaft Brazlaw an der Ostgrenze von Rzeczpospolita. Und die Festung spielte eine bedeutende Rolle während der feindlichen Angriffen. Darüber hinaus wurde der Komplex von Klostergebäuden zu einem wichtigen Kult- und Bildungszentrum von Winnyzja.
Obwohl Mury ihre Verfallszeit vor dem Anfang des 19. Jahrhunderts erlebten, behielten sie doch ihre Funktionen sogar nach dem Aufhören der Existenz des Jesuitenordens. Im Jahre 1814 wurde hier ein Gymnasium eröffnet, gleichzeitig damit das Gefängnis und die Schatzkammer innerhalb der Mauern der Mury beherbergt wurden. In den Zeiten des Russischen Reiches und später, der Sowjetunion, befanden sich Bildungseinrichtungen, ein Militärspital, Kasernen, eine Feuerwehr, eine orthodoxe Kirche, eine Turnhalle, ein Arbeiterrat, ein Museum mit der Bibliothek, ein Archiv, Redaktion einer Zeitung, Räume der Gesellschaft „Dynamo“ und sogar ein Kino hier.
Trotz starker Befestigungen blieb der Komplex unvollendet, und während der Jahre seiner Existenz erlitt er erhebliches Zerstören durch Plünderungen, Feuer, Angriffe, Eigentümerwechsel, Mangel an ordnungsgemäßen Reparaturen sowie die Zeit. Man hatte den Südflügel im späten 19. Jahrhundert überhaupt abzureißen, später stürzte die Fassadenwand ein.
Infolge zahlreicher Umbauarbeiten hat das moderne Erscheinungsbild des erhaltenen Baus mehrere architektonische Stile vereinigt. Auf der Ostseite sind es mächtige Stützpfeiler des 17. Jahrhunderts, im Westen ― Barockdekoration des 18. Jahrhunderts, und im Norden – die Hauptfassade in klassischen Farbtönen, dekoriert mit modernen Eisentreppen. Von der Verteidigungsmauer des Komplexes ist der Eckturm erhalten geblieben, den man von der Seite der gleichnamigen Straße aus ― Mury ― sehen kann.
Heute befinden sich das Staatsarchiv des Winnyzjaer Gebiets, ein technisches Lyzeum, das Landeskunde- sowie Kunstmuseum des Gebiets auf dem Gelände des ehemaligen Komplexes. Nämlich das Gebäude des Archivs, ungeachtet der hundertjährigen Veränderungen, wurde vom Jesuitenkloster geerbt und ist ein architektonisches Denkmal von nationaler Bedeutung.
Im Jahre 1610 gründete der General vom Podillja-Land und der Brazlawer Obmann, Walenty Aleksander Kalinowski ein ständiges Zentrum des Jesuitenordens in Winnyzja, später gewährte er ein eigenes Grundstück sowie viel Geld für die Bauarbeiten den katholischen Mönchen. Als vermutlicher Architekt des Klosters gilt der Italiener Giacomo Briano. Dieser Komplex der Gesellschaft Jesu bestand aus der Kirche, den Zellen, Bierkellern, der Krypta, dem Glockenturm, dem Gemeinschaftsheim sowie dem Raum für die Schule. Nach der Vollendung der Errichtung des Klosters haben die Jesuiten eine dicke Ziegelmauer mit Türmen an den Ecken herumgebaut. Das Klosterensemble ist im hochländischen Teil des rechten Ufers gelegen. Seine Bauten beeindruckten einst mit ihrer Dauerhaftigkeit und Güte, und es wurde den Namen „Mury“ ihnen zugeordnet (vom Lateinischen „murus“: Mauer). Gleichzeitig entsteht der Begriff vom komplexen architektonischen Objekt Mury, dem sich noch ein Kloster — ein Dominikanerkloster —ein Jahrhundert später anschließen wird. In jener Zeit wurde Winnyzja zum administrativen und wirtschaftlichen Zentrum der Woiwodschaft Brazlaw an der Ostgrenze von Rzeczpospolita. Und die Festung spielte eine bedeutende Rolle während der feindlichen Angriffen. Darüber hinaus wurde der Komplex von Klostergebäuden zu einem wichtigen Kult- und Bildungszentrum von Winnyzja.
Obwohl Mury ihre Verfallszeit vor dem Anfang des 19. Jahrhunderts erlebten, behielten sie doch ihre Funktionen sogar nach dem Aufhören der Existenz des Jesuitenordens. Im Jahre 1814 wurde hier ein Gymnasium eröffnet, gleichzeitig damit das Gefängnis und die Schatzkammer innerhalb der Mauern der Mury beherbergt wurden. In den Zeiten des Russischen Reiches und später, der Sowjetunion, befanden sich Bildungseinrichtungen, ein Militärspital, Kasernen, eine Feuerwehr, eine orthodoxe Kirche, eine Turnhalle, ein Arbeiterrat, ein Museum mit der Bibliothek, ein Archiv, Redaktion einer Zeitung, Räume der Gesellschaft „Dynamo“ und sogar ein Kino hier.
Trotz starker Befestigungen blieb der Komplex unvollendet, und während der Jahre seiner Existenz erlitt er erhebliches Zerstören durch Plünderungen, Feuer, Angriffe, Eigentümerwechsel, Mangel an ordnungsgemäßen Reparaturen sowie die Zeit. Man hatte den Südflügel im späten 19. Jahrhundert überhaupt abzureißen, später stürzte die Fassadenwand ein.
Infolge zahlreicher Umbauarbeiten hat das moderne Erscheinungsbild des erhaltenen Baus mehrere architektonische Stile vereinigt. Auf der Ostseite sind es mächtige Stützpfeiler des 17. Jahrhunderts, im Westen ― Barockdekoration des 18. Jahrhunderts, und im Norden – die Hauptfassade in klassischen Farbtönen, dekoriert mit modernen Eisentreppen. Von der Verteidigungsmauer des Komplexes ist der Eckturm erhalten geblieben, den man von der Seite der gleichnamigen Straße aus ― Mury ― sehen kann.
Heute befinden sich das Staatsarchiv des Winnyzjaer Gebiets, ein technisches Lyzeum, das Landeskunde- sowie Kunstmuseum des Gebiets auf dem Gelände des ehemaligen Komplexes. Nämlich das Gebäude des Archivs, ungeachtet der hundertjährigen Veränderungen, wurde vom Jesuitenkloster geerbt und ist ein architektonisches Denkmal von nationaler Bedeutung.