Winnyzja

Das Jesuitenkloster

Beschreibung

  • Das ist der älteste erhalten gebliebene Backsteinbau von Winnyzja

Das ist der älteste erhalten gebliebene Backsteinbau von Winnyzja, der zum grauen Augenzeugen der Aufstände, Revolutionen und Kriege während seiner mehr als 400-jährigen Geschichte geworden ist. Dieses Gebäude erfüllte verschiedene Funktionen: hier befanden sich Bildungseinrichtungen, hier versteckte man sich vor Eroberer, die Soldaten wurden hier disloziert, Zeitungen wurden hier gedruckt, aber ursprünglich war dieser Ort eines der Zentren der Jesuiten.

Das ist der älteste erhalten gebliebene Backsteinbau von Winnyzja, der zum grauen Augenzeugen der Aufstände, Revolutionen und Kriege während seiner mehr als 400-jährigen Geschichte geworden ist. Dieses Gebäude erfüllte verschiedene Funktionen: hier befanden sich Bildungseinrichtungen, hier versteckte man sich vor Eroberer, die Soldaten wurden hier disloziert, Zeitungen wurden hier gedruckt, aber ursprünglich war dieser Ort eines der Zentren der Jesuiten.

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GESCHICHTE

  • Obwohl Mury ihre Verfallszeit vor dem Anfang des 19.

Im Jahre 1610 gründete der General vom Podillja-Land und der Brazlawer Obmann, Walenty Aleksander Kalinowski ein ständiges Zentrum des Jesuitenordens in Winnyzja, später gewährte er ein eigenes Grundstück sowie viel Geld für die Bauarbeiten den katholischen Mönchen. Als vermutlicher Architekt des Klosters gilt der Italiener Giacomo Briano. Dieser Komplex der Gesellschaft Jesu bestand aus der Kirche, den Zellen, Bierkellern, der Krypta, dem Glockenturm, dem Gemeinschaftsheim sowie dem Raum für die Schule. Nach der Vollendung der Errichtung des Klosters haben die Jesuiten eine dicke Ziegelmauer mit Türmen an den Ecken herumgebaut. Das Klosterensemble ist im hochländischen Teil des rechten Ufers gelegen. Seine Bauten beeindruckten einst mit ihrer Dauerhaftigkeit und Güte, und es wurde den Namen „Mury“ ihnen zugeordnet (vom Lateinischen „murus“: Mauer). Gleichzeitig entsteht der Begriff vom komplexen architektonischen Objekt Mury, dem sich noch ein Kloster — ein Dominikanerkloster —ein Jahrhundert später anschließen wird. In jener Zeit wurde Winnyzja zum administrativen und wirtschaftlichen Zentrum der Woiwodschaft Brazlaw an der Ostgrenze von Rzeczpospolita. Und die Festung spielte eine bedeutende Rolle während der feindlichen Angriffen. Darüber hinaus wurde der Komplex von Klostergebäuden zu einem wichtigen Kult- und Bildungszentrum von Winnyzja.

Obwohl Mury ihre Verfallszeit vor dem Anfang des 19. Jahrhunderts erlebten, behielten sie doch ihre Funktionen sogar nach dem Aufhören der Existenz des Jesuitenordens. Im Jahre 1814 wurde hier ein Gymnasium eröffnet, gleichzeitig damit das Gefängnis und die Schatzkammer innerhalb der Mauern der Mury beherbergt wurden. In den Zeiten des Russischen Reiches und später, der Sowjetunion, befanden sich Bildungseinrichtungen, ein Militärspital, Kasernen, eine Feuerwehr, eine orthodoxe Kirche, eine Turnhalle, ein Arbeiterrat, ein Museum mit der Bibliothek, ein Archiv, Redaktion einer Zeitung, Räume der Gesellschaft „Dynamo“ und sogar ein Kino hier.

Trotz starker Befestigungen blieb der Komplex unvollendet, und während der Jahre seiner Existenz erlitt er erhebliches Zerstören durch Plünderungen, Feuer, Angriffe, Eigentümerwechsel, Mangel an ordnungsgemäßen Reparaturen sowie die Zeit. Man hatte den Südflügel im späten 19. Jahrhundert überhaupt abzureißen, später stürzte die Fassadenwand ein.

Infolge zahlreicher Umbauarbeiten hat das moderne Erscheinungsbild des erhaltenen Baus mehrere architektonische Stile vereinigt. Auf der Ostseite sind es mächtige Stützpfeiler des 17. Jahrhunderts, im Westen ― Barockdekoration des 18. Jahrhunderts, und im Norden – die Hauptfassade in klassischen Farbtönen, dekoriert mit modernen Eisentreppen. Von der Verteidigungsmauer des Komplexes ist der Eckturm erhalten geblieben, den man von der Seite der gleichnamigen Straße aus ― Mury ― sehen kann.

Im Jahre 1610 gründete der General vom Podillja-Land und der Brazlawer Obmann, Walenty Aleksander Kalinowski ein ständiges Zentrum des Jesuitenordens in Winnyzja, später gewährte er ein eigenes Grundstück sowie viel Geld für die Bauarbeiten den katholischen Mönchen. Als vermutlicher Architekt des Klosters gilt der Italiener Giacomo Briano. Dieser Komplex der Gesellschaft Jesu bestand aus der Kirche, den Zellen, Bierkellern, der Krypta, dem Glockenturm, dem Gemeinschaftsheim sowie dem Raum für die Schule. Nach der Vollendung der Errichtung des Klosters haben die Jesuiten eine dicke Ziegelmauer mit Türmen an den Ecken herumgebaut. Das Klosterensemble ist im hochländischen Teil des rechten Ufers gelegen. Seine Bauten beeindruckten einst mit ihrer Dauerhaftigkeit und Güte, und es wurde den Namen „Mury“ ihnen zugeordnet (vom Lateinischen „murus“: Mauer). Gleichzeitig entsteht der Begriff vom komplexen architektonischen Objekt Mury, dem sich noch ein Kloster — ein Dominikanerkloster —ein Jahrhundert später anschließen wird. In jener Zeit wurde Winnyzja zum administrativen und wirtschaftlichen Zentrum der Woiwodschaft Brazlaw an der Ostgrenze von Rzeczpospolita. Und die Festung spielte eine bedeutende Rolle während der feindlichen Angriffen. Darüber hinaus wurde der Komplex von Klostergebäuden zu einem wichtigen Kult- und Bildungszentrum von Winnyzja.

Obwohl Mury ihre Verfallszeit vor dem Anfang des 19. Jahrhunderts erlebten, behielten sie doch ihre Funktionen sogar nach dem Aufhören der Existenz des Jesuitenordens. Im Jahre 1814 wurde hier ein Gymnasium eröffnet, gleichzeitig damit das Gefängnis und die Schatzkammer innerhalb der Mauern der Mury beherbergt wurden. In den Zeiten des Russischen Reiches und später, der Sowjetunion, befanden sich Bildungseinrichtungen, ein Militärspital, Kasernen, eine Feuerwehr, eine orthodoxe Kirche, eine Turnhalle, ein Arbeiterrat, ein Museum mit der Bibliothek, ein Archiv, Redaktion einer Zeitung, Räume der Gesellschaft „Dynamo“ und sogar ein Kino hier.

Trotz starker Befestigungen blieb der Komplex unvollendet, und während der Jahre seiner Existenz erlitt er erhebliches Zerstören durch Plünderungen, Feuer, Angriffe, Eigentümerwechsel, Mangel an ordnungsgemäßen Reparaturen sowie die Zeit. Man hatte den Südflügel im späten 19. Jahrhundert überhaupt abzureißen, später stürzte die Fassadenwand ein.

Infolge zahlreicher Umbauarbeiten hat das moderne Erscheinungsbild des erhaltenen Baus mehrere architektonische Stile vereinigt. Auf der Ostseite sind es mächtige Stützpfeiler des 17. Jahrhunderts, im Westen ― Barockdekoration des 18. Jahrhunderts, und im Norden – die Hauptfassade in klassischen Farbtönen, dekoriert mit modernen Eisentreppen. Von der Verteidigungsmauer des Komplexes ist der Eckturm erhalten geblieben, den man von der Seite der gleichnamigen Straße aus ― Mury ― sehen kann.

INTERESSANTE FAKTEN

  • Vor dem 17. Jahrhundert befanden sich die Befestigungswerke am linken Ufer des Flusses Südlicher Buh, der damals den Namen „Boh“ trug, später platzierte sich die Festung auf der Insel Kempa. Die Holzburgen wurden nacheinander von den Tataren erbarmungslos verwüstet. So erfüllten die starken Mauern von Mury, die am rechten Ufer gebaut waren, neben der religiösen und administrativen auch die Verteidigungsfunktion und verbargen alle, wer ihr Leben zu retten begehrte. Die Errichtung der Mury wurde zum eigenartigen Nullpunkt der Versetzung des Zentrums des Stadtlebens an das rechte Ufer, und das linke wurde die Altstadt genannt und hieß so bis heute.
  • Im Jahre 1651, während des Befreiungskrieges von Bohdan Chmelnyzkyj, war Kosakenoberst Iwan Bohun in der Defensive innerhalb der Mauern des Klosters. Als eine der Mauern in der Mitte des 19. Jahrhunderts fiel, wurden Knochen und Waffen unter den Steinhaufen gefunden. Der Legende nach, war es ein gemeinsames Grab von Verteidigern Winnyzjas aus dem legendären Kosaken-Regiments von Bohun, die die Stadt zwei Wochen lang verteidigt hatten.
  • Im Staatsarchiv des Winnyzjaer Gebiets, das Hauptgebäude dessen im Raum des Klosters beherbergt wird, werden etwa 1,5 Millionen Fälle von 18. – 20. Jahrhunderten aufbewahrt. Die Wanddicke des Klosters beträgt etwa einen halben Meter, was ungefähr gleiche Temperatur in den Repositorien des Archivs zu jeder Jahreszeit sichert.
  • Vor dem 17. Jahrhundert befanden sich die Befestigungswerke am linken Ufer des Flusses Südlicher Buh, der damals den Namen „Boh“ trug, später platzierte sich die Festung auf der Insel Kempa. Die Holzburgen wurden nacheinander von den Tataren erbarmungslos verwüstet. So erfüllten die starken Mauern von Mury, die am rechten Ufer gebaut waren, neben der religiösen und administrativen auch die Verteidigungsfunktion und verbargen alle, wer ihr Leben zu retten begehrte. Die Errichtung der Mury wurde zum eigenartigen Nullpunkt der Versetzung des Zentrums des Stadtlebens an das rechte Ufer, und das linke wurde die Altstadt genannt und hieß so bis heute.
  • Im Jahre 1651, während des Befreiungskrieges von Bohdan Chmelnyzkyj, war Kosakenoberst Iwan Bohun in der Defensive innerhalb der Mauern des Klosters. Als eine der Mauern in der Mitte des 19. Jahrhunderts fiel, wurden Knochen und Waffen unter den Steinhaufen gefunden. Der Legende nach, war es ein gemeinsames Grab von Verteidigern Winnyzjas aus dem legendären Kosaken-Regiments von Bohun, die die Stadt zwei Wochen lang verteidigt hatten.
  • Im Staatsarchiv des Winnyzjaer Gebiets, das Hauptgebäude dessen im Raum des Klosters beherbergt wird, werden etwa 1,5 Millionen Fälle von 18. – 20. Jahrhunderten aufbewahrt. Die Wanddicke des Klosters beträgt etwa einen halben Meter, was ungefähr gleiche Temperatur in den Repositorien des Archivs zu jeder Jahreszeit sichert.