Zaporizhzhia

Insel Chortyzja

Beschreibung

  • Chortyzja ist eine Dnipro-Insel, auf der Natur und Geschichte mitten im industriellen Saporischschja zusammentreffen.
  • Felsen, Steppe und Auen liegen neben alten Heiligtümern, Grabhügeln und Zeugnissen der Kosakenzeit. Der Komplex Saporoger Sitsch, das Skythenlager und Museumssammlungen erschließen die verschiedenen Epochen der Insel.

Chortyzja ist ein Zentrum des Natur- und Kulturerbes von Saporischschja. Felsige Dnipro-Ufer, Steppe und Auen treffen auf Denkmäler verschiedener Epochen. Archäologische Funde erzählen von früher Besiedlung, Heiligtümern, Bestattungsbräuchen und der Rolle der Insel im Dnipro-Gebiet.

Das Museum zur Geschichte der Saporoger Kosaken und der historisch-kulturelle Komplex Saporoger Sitsch widmen sich dem Kosakentum. Der Komplex rekonstruiert ein idealtypisches Bild einer Kosakenhauptstadt und vermittelt Alltag, Weltbild und militärische Traditionen. Mit seiner Geschichte sind auch Vorführungen der Gruppe Sitsch-Kosaken verbunden.

Zu den archäologischen Stätten gehören alte Heiligtümer, von denen einige als Orte der Himmelsbeobachtung gedeutet werden. Das Skythenlager vereint originale und rekonstruierte Grabhügel mit einem Lapidarium unter freiem Himmel. Das Schifffahrtsmuseum bewahrt Schiffe aus Unterwasserforschungen im Dnipro.

Der Süden der Insel und das Gebiet Protowtsche zeigen eine Auenlandschaft mit Seen und Wasserpflanzen. Vielfältige Lebensräume bieten zahlreichen Pflanzen, Insekten, Vögeln und Säugetieren, darunter seltenen Arten, einen Rückzugsraum. Naturerbe und historische Bedeutung sind hier untrennbar verbunden.

Chortyzja ist ein Zentrum des Natur- und Kulturerbes von Saporischschja. Felsige Dnipro-Ufer, Steppe und Auen treffen auf Denkmäler verschiedener Epochen. Archäologische Funde erzählen von früher Besiedlung, Heiligtümern, Bestattungsbräuchen und der Rolle der Insel im Dnipro-Gebiet.

Das Museum zur Geschichte der Saporoger Kosaken und der historisch-kulturelle Komplex Saporoger Sitsch widmen sich dem Kosakentum. Der Komplex rekonstruiert ein idealtypisches Bild einer Kosakenhauptstadt und vermittelt Alltag, Weltbild und militärische Traditionen. Mit seiner Geschichte sind auch Vorführungen der Gruppe Sitsch-Kosaken verbunden.

Zu den archäologischen Stätten gehören alte Heiligtümer, von denen einige als Orte der Himmelsbeobachtung gedeutet werden. Das Skythenlager vereint originale und rekonstruierte Grabhügel mit einem Lapidarium unter freiem Himmel. Das Schifffahrtsmuseum bewahrt Schiffe aus Unterwasserforschungen im Dnipro.

Der Süden der Insel und das Gebiet Protowtsche zeigen eine Auenlandschaft mit Seen und Wasserpflanzen. Vielfältige Lebensräume bieten zahlreichen Pflanzen, Insekten, Vögeln und Säugetieren, darunter seltenen Arten, einen Rückzugsraum. Naturerbe und historische Bedeutung sind hier untrennbar verbunden.

Wie kommt man hin?

Mit dem Bus Nr. 46, 93 oder 45, Trolleybus Nr. 3 von der Cathedral Avenue bis zur Haltestelle "Molodezhnaya" (Mikhailov Street), dann durch den Park und die Bogenbrücke. Oder transportieren Sie durch Khortitsa nach Khortitsky (Baburka).

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GESCHICHTE

  • Die Insel bewahrt archäologisches Erbe von der Vorgeschichte bis zur Kosakenzeit.
  • 1550er Jahre: Dmytro Wyschnewezkyj errichtete eine Festung auf der benachbarten Kleinen Chortyzja.
  • 1965: Gründung des staatlichen historisch-kulturellen Schutzgebiets.
  • 1993: Verleihung des nationalen Status.

Die Geschichte Chortyzjas begann lange vor dem Aufstieg der Saporoger Kosaken. Alte Siedlungen, Heiligtümer und Grabhügel belegen eine lange Besiedlung und den Wandel der Kulturen im Dnipro-Gebiet. Felsufer, Steppe und Auen prägten das Leben der Menschen.

Ein wichtiges Kapitel der Kosakengeschichte ist mit Fürst Dmytro Wyschnewezkyj verbunden. In den 1550er Jahren errichtete er eine Festung auf der benachbarten Kleinen Chortyzja, auch Bajda genannt. Sie gilt als eines der Vorbilder der Saporoger Sitsch und ist nicht mit dem heutigen historisch-kulturellen Komplex auf der Hauptinsel zu verwechseln.

Am 18. September 1965 wurde das staatliche historisch-kulturelle Schutzgebiet gegründet. Am 6. April 1993 erhielt es nationalen Status. Damit entstand ein Rahmen für Schutz, Erforschung und Vermittlung des Natur- und Kulturerbes.

Museumssammlungen, archäologische Stätten und die rekonstruierte Saporoger Sitsch erschließen die verschiedenen Schichten dieser Geschichte: von alten Kultplätzen bis zu Kosakentraditionen und der Schifffahrt auf dem Dnipro.

Die Geschichte Chortyzjas begann lange vor dem Aufstieg der Saporoger Kosaken. Alte Siedlungen, Heiligtümer und Grabhügel belegen eine lange Besiedlung und den Wandel der Kulturen im Dnipro-Gebiet. Felsufer, Steppe und Auen prägten das Leben der Menschen.

Ein wichtiges Kapitel der Kosakengeschichte ist mit Fürst Dmytro Wyschnewezkyj verbunden. In den 1550er Jahren errichtete er eine Festung auf der benachbarten Kleinen Chortyzja, auch Bajda genannt. Sie gilt als eines der Vorbilder der Saporoger Sitsch und ist nicht mit dem heutigen historisch-kulturellen Komplex auf der Hauptinsel zu verwechseln.

Am 18. September 1965 wurde das staatliche historisch-kulturelle Schutzgebiet gegründet. Am 6. April 1993 erhielt es nationalen Status. Damit entstand ein Rahmen für Schutz, Erforschung und Vermittlung des Natur- und Kulturerbes.

Museumssammlungen, archäologische Stätten und die rekonstruierte Saporoger Sitsch erschließen die verschiedenen Schichten dieser Geschichte: von alten Kultplätzen bis zu Kosakentraditionen und der Schifffahrt auf dem Dnipro.

INTERESSANTE FAKTEN

  • Auf dem Hügel beim Museum zur Geschichte der Saporoger Kosaken wurde ein 33,5 Meter hoher Flaggenmast errichtet.
  • Mit dem Museumsgelände ist der Schwarze Stein verbunden, ein Naturobjekt, um das sich zahlreiche lokale Legenden ranken.
  • Felsen am Taras-Pfad gelten in einer Deutung als möglicher Ort der letzten Schlacht des Fürsten Swjatoslaw 972. Sein genauer Todesort ist nicht bekannt.
  • Zu den bekannten Besuchern der Insel zählen der Maler Ilja Repin und der Schriftsteller Iwan Bunin.
  • Die alten Heiligtümer werden gelegentlich „Mini-Stonehenges“ genannt; einzelne Anlagen sind mehr als viertausend Jahre alt.
  • Fels-, Steppen- und Auenlandschaften liegen auf einer Insel nebeneinander und fördern eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt.
  • Auf dem Hügel beim Museum zur Geschichte der Saporoger Kosaken wurde ein 33,5 Meter hoher Flaggenmast errichtet.
  • Mit dem Museumsgelände ist der Schwarze Stein verbunden, ein Naturobjekt, um das sich zahlreiche lokale Legenden ranken.
  • Felsen am Taras-Pfad gelten in einer Deutung als möglicher Ort der letzten Schlacht des Fürsten Swjatoslaw 972. Sein genauer Todesort ist nicht bekannt.
  • Zu den bekannten Besuchern der Insel zählen der Maler Ilja Repin und der Schriftsteller Iwan Bunin.
  • Die alten Heiligtümer werden gelegentlich „Mini-Stonehenges“ genannt; einzelne Anlagen sind mehr als viertausend Jahre alt.
  • Fels-, Steppen- und Auenlandschaften liegen auf einer Insel nebeneinander und fördern eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt.