Zaporizhzhia

Haus von Katharina Wallmann

Beschreibung

  • Das Haus von Katharina Wallmann ist ein markantes Baudenkmal der mennonitischen Kolonie Rosental, auch als Wallmann-Schloss bekannt.
  • Der Jugendstilbau besitzt vier unterschiedliche Fassaden, Bogenfenster, Erker, Balkone und eine vielgestaltige Dachlandschaft. Seine Geschichte geht auf Katharinas Plan für einen Kindergarten zurück.

Das Haus von Katharina Wallmann zählt zu den markantesten erhaltenen Bauten der mennonitischen Kolonie Rosental in Saporischschja. Es wurde im Jugendstil gestaltet. Die malerische Silhouette, Erker, Bogenöffnungen und Balkone verleihen ihm das Aussehen eines kleinen Schlosses.

Jede der vier Fassaden besitzt eine eigene Komposition. Die Nordseite mit dem Haupteingang wird durch Eckrisalite und Balkonreihen betont. An der Ostfassade fallen ein gerundeter Vorsprung, ein Erker und der unregelmäßige Wechsel einzelner, doppelter und dreifacher Fenster auf.

Die Südfassade zeigt einen trapezförmigen Umriss und ein dreiteiliges Fenster. Die Westseite wird durch einen dreiseitigen Erker sowie einen halbkuppelförmigen Abschluss mit Dachgaube geprägt. So bietet das Gebäude von jeder Seite einen anderen Eindruck.

Spitzen und Schornsteine ergänzten das komplexe Dach. Diagonal verlegte Metallplatten erinnerten an Drachenschuppen. Im Inneren verband eine zweiläufige Treppe die Räume mit einer großen, hellen Halle; die Zimmer erhielten annähernd quadratische Proportionen.

Das Haus von Katharina Wallmann zählt zu den markantesten erhaltenen Bauten der mennonitischen Kolonie Rosental in Saporischschja. Es wurde im Jugendstil gestaltet. Die malerische Silhouette, Erker, Bogenöffnungen und Balkone verleihen ihm das Aussehen eines kleinen Schlosses.

Jede der vier Fassaden besitzt eine eigene Komposition. Die Nordseite mit dem Haupteingang wird durch Eckrisalite und Balkonreihen betont. An der Ostfassade fallen ein gerundeter Vorsprung, ein Erker und der unregelmäßige Wechsel einzelner, doppelter und dreifacher Fenster auf.

Die Südfassade zeigt einen trapezförmigen Umriss und ein dreiteiliges Fenster. Die Westseite wird durch einen dreiseitigen Erker sowie einen halbkuppelförmigen Abschluss mit Dachgaube geprägt. So bietet das Gebäude von jeder Seite einen anderen Eindruck.

Spitzen und Schornsteine ergänzten das komplexe Dach. Diagonal verlegte Metallplatten erinnerten an Drachenschuppen. Im Inneren verband eine zweiläufige Treppe die Räume mit einer großen, hellen Halle; die Zimmer erhielten annähernd quadratische Proportionen.

Wie kommt man hin?

By shuttle bus №76 from the bus station to the stop "District House", or №75 to the stop "Verkhniy Khortytsia" or "st. Heroes of the 37th Battalion. " Nearby: Zaporozhye Oak, Fr. Greyhound...

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GESCHICHTE

  • Das Haus geht auf Katharina Wallmanns Plan für einen Kindergarten in Rosental zurück.
  • Den überlieferten Darstellungen zufolge wurde der Bau nach der Revolution von 1917 vollendet.
  • In sowjetischer Zeit gehörte es zum Komplex einer pädagogischen Ausbildungsstätte.
  • In den 1980er Jahren wurde es für eine Bezirksbildungsverwaltung eingerichtet.

Die Geschichte des Hauses ist mit Katharina Wallmann verbunden, der Ehefrau des Industriellen Andreas Wallmann und Angehörigen der mennonitischen Gemeinde. Nach Kursen zur Organisation von Kindergärten in Deutschland plante sie eine Einrichtung für kleine Kinder in Rosental.

Das Gebäude war für Bildungszwecke bestimmt, erhielt durch seine ausdrucksstarke Architektur jedoch das Aussehen eines Schlosses. Den Berichten über den Bau zufolge konnte die geplante Einrichtung vor den revolutionären Ereignissen von 1917 nicht eröffnet werden; die Fertigstellung erfolgte später.

In sowjetischer Zeit gehörte das Haus zu einer pädagogischen Ausbildungsstätte. Einzelnen Angaben zufolge diente es als Wohnheim. In den 1980er Jahren zog eine Bezirksbildungsverwaltung ein. Trotz veränderter Nutzung blieb seine Geschichte somit dem Bildungswesen verbunden.

Das Haus wurde zu einem markanten Zeugnis des architektonischen und gesellschaftlichen Erbes der Mennoniten von Rosental. Seine malerische Silhouette und reiche Gestaltung begründeten die volkstümliche Bezeichnung „Wallmann-Schloss“.

Die Geschichte des Hauses ist mit Katharina Wallmann verbunden, der Ehefrau des Industriellen Andreas Wallmann und Angehörigen der mennonitischen Gemeinde. Nach Kursen zur Organisation von Kindergärten in Deutschland plante sie eine Einrichtung für kleine Kinder in Rosental.

Das Gebäude war für Bildungszwecke bestimmt, erhielt durch seine ausdrucksstarke Architektur jedoch das Aussehen eines Schlosses. Den Berichten über den Bau zufolge konnte die geplante Einrichtung vor den revolutionären Ereignissen von 1917 nicht eröffnet werden; die Fertigstellung erfolgte später.

In sowjetischer Zeit gehörte das Haus zu einer pädagogischen Ausbildungsstätte. Einzelnen Angaben zufolge diente es als Wohnheim. In den 1980er Jahren zog eine Bezirksbildungsverwaltung ein. Trotz veränderter Nutzung blieb seine Geschichte somit dem Bildungswesen verbunden.

Das Haus wurde zu einem markanten Zeugnis des architektonischen und gesellschaftlichen Erbes der Mennoniten von Rosental. Seine malerische Silhouette und reiche Gestaltung begründeten die volkstümliche Bezeichnung „Wallmann-Schloss“.

INTERESSANTE FAKTEN

  • Der Bau war als Kindergarten geplant; erst die aufwendige Architektur brachte ihm den Namen „Schloss“ ein.
  • Der überlieferte deutsche Beiname des Hauses lautet „Die Burg“.
  • Alle vier Fassaden sind unterschiedlich gestaltet, sodass das Haus von jeder Seite anders wirkt.
  • Das diagonale Muster der Metalldeckung erinnerte an Drachenschuppen.
  • Der Bau gehört zum Jugendstil, der deutschen Ausprägung des Art nouveau.
  • Der Bau war als Kindergarten geplant; erst die aufwendige Architektur brachte ihm den Namen „Schloss“ ein.
  • Der überlieferte deutsche Beiname des Hauses lautet „Die Burg“.
  • Alle vier Fassaden sind unterschiedlich gestaltet, sodass das Haus von jeder Seite anders wirkt.
  • Das diagonale Muster der Metalldeckung erinnerte an Drachenschuppen.
  • Der Bau gehört zum Jugendstil, der deutschen Ausprägung des Art nouveau.