Winnyzja

Die Christi-Verklärungskathedrale

Beschreibung

  • Die katholische Steinkirche und der gemauerte Kloster wurden in den 1750-er Jahren auf Kosten des Brazlawer Semstwo-Richters, des Kunstgönners Michał Andrzej Grocholski gebaut.

Ihre Kuppeln, die in der Sonne glitzern und auf die blaue Höhe gerichtet sind, sind von weitem zu sehen.

Stilistisch bildet die Kirche die orthodoxen architektonischen Kanone nicht ab, da das Gebäude ursprünglich katholisch war und den Dominikanern, die mit den Nachbarn-Jesuiten um Vorrangstellung und Beeinflussbarkeit kämpften, diente. Die Dominikaner erschienen hier im Jahre 1624, als sie auf der Anordnung des Brazlawer Truchsesses Stefan Tscherlenkowskyj aus den zerstörten Geländen von Tywriwschtschyna (Tywriwer Bezirk) zu der damals Stadt der Woiwodschaft – Winnyzja – umgesiedelt hatten. Später bestätigte der König Władysław IV. den Landeigentum für ihr Kloster und verpflichtete die Stadtbewohner, darauf Steuern zu zahlen. Anscheinend waren die ersten Klostergebäude aus Holz, da sie zu schnell und mehrmals zerstört wurden.

Ihre Kuppeln, die in der Sonne glitzern und auf die blaue Höhe gerichtet sind, sind von weitem zu sehen.

Stilistisch bildet die Kirche die orthodoxen architektonischen Kanone nicht ab, da das Gebäude ursprünglich katholisch war und den Dominikanern, die mit den Nachbarn-Jesuiten um Vorrangstellung und Beeinflussbarkeit kämpften, diente. Die Dominikaner erschienen hier im Jahre 1624, als sie auf der Anordnung des Brazlawer Truchsesses Stefan Tscherlenkowskyj aus den zerstörten Geländen von Tywriwschtschyna (Tywriwer Bezirk) zu der damals Stadt der Woiwodschaft – Winnyzja – umgesiedelt hatten. Später bestätigte der König Władysław IV. den Landeigentum für ihr Kloster und verpflichtete die Stadtbewohner, darauf Steuern zu zahlen. Anscheinend waren die ersten Klostergebäude aus Holz, da sie zu schnell und mehrmals zerstört wurden.

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GESCHICHTE

  • Bereits im Jahre 1758 wurde die Kirche geweiht und begann den geistlichen Zwecken gemäß zu funktionieren.

Die katholische Steinkirche und der gemauerte Kloster wurden in den 1750-er Jahren auf Kosten des Brazlawer Semstwo-Richters, des Kunstgönners Michał Andrzej Grocholski gebaut. Bereits im Jahre 1758 wurde die Kirche geweiht und begann den geistlichen Zwecken gemäß zu funktionieren.

Der Projektant und Architekt der Kirche war der bekannte italienische Baumeister Paolo Antonio Domenico Fontana. Er verlieh seinem architektonischen Werk die Merkmale des „Wilnaer“ Barocks, der die örtlichen nationalen Traditionen mit dem spätwesteuropäischen Barock erfolgreich vereinigt. In den Kellern der Kirche war die Familienkrypta (Grabbau) von Grocholskis angeordnet.

Das Dominikanerkloster sowie benachbartes Jesuitenkloster wurden zu Teilen des Doppelensembles ― des Mury-Komplexes („Mauern“), das ein gemeinsames Verteidigungssystem hatte und eine bedeutende Rolle beim Schutz der Stadt vor Feinden sowie in der Handelsentwicklung des Territoriums spielte. Nach der Liquidation des benachbarten Klosters im Jahre 1773 wurde die Dominikanerkirche zur Pfarrkirche für die katholische Gemeinde von Winnyzja.

Im Jahre 1832, nach einer gewaltigen Welle der staatlichen Verfolgung, die durch den polnischen Aufstand gegen den Russischen Reich verursacht war, wurde es von den zaristischen Behörden an die Orthodoxen übergeben.

Im Jahre 1855 hat der Vorsteher der Kathedrale, Erzpriester Porfyrij Wosnessenskyji darauf aufmerksam gemacht, dass viele Gemeindemitglieder die Kirche im Winter beinahe nicht besuchen. Die Ursache war die Kälte, darunter auch die Kleriker litten. Daher wurde es beschlossen, eine sogenannte „warme Kirche“ zu errichten, die im unteren Teil der Kathedrale angeordnet wurde, wo sich die Krypta des Geschlechts Grocholski befand. Vorsorglich wurden die Bestattungen der Gründer unter Beteiligung des katholischen Klerus verlegt: ein Teil – zu einer anderen Kirche und der Rest – außerhalb der Kirche. Die untere Kirche wurde zu Ehren von Hl. Kosmas und Damian, zum Gedächtnis an die vorherige Kathedrale, geweiht.

Die katholische Steinkirche und der gemauerte Kloster wurden in den 1750-er Jahren auf Kosten des Brazlawer Semstwo-Richters, des Kunstgönners Michał Andrzej Grocholski gebaut. Bereits im Jahre 1758 wurde die Kirche geweiht und begann den geistlichen Zwecken gemäß zu funktionieren.

Der Projektant und Architekt der Kirche war der bekannte italienische Baumeister Paolo Antonio Domenico Fontana. Er verlieh seinem architektonischen Werk die Merkmale des „Wilnaer“ Barocks, der die örtlichen nationalen Traditionen mit dem spätwesteuropäischen Barock erfolgreich vereinigt. In den Kellern der Kirche war die Familienkrypta (Grabbau) von Grocholskis angeordnet.

Das Dominikanerkloster sowie benachbartes Jesuitenkloster wurden zu Teilen des Doppelensembles ― des Mury-Komplexes („Mauern“), das ein gemeinsames Verteidigungssystem hatte und eine bedeutende Rolle beim Schutz der Stadt vor Feinden sowie in der Handelsentwicklung des Territoriums spielte. Nach der Liquidation des benachbarten Klosters im Jahre 1773 wurde die Dominikanerkirche zur Pfarrkirche für die katholische Gemeinde von Winnyzja.

Im Jahre 1832, nach einer gewaltigen Welle der staatlichen Verfolgung, die durch den polnischen Aufstand gegen den Russischen Reich verursacht war, wurde es von den zaristischen Behörden an die Orthodoxen übergeben.

Im Jahre 1855 hat der Vorsteher der Kathedrale, Erzpriester Porfyrij Wosnessenskyji darauf aufmerksam gemacht, dass viele Gemeindemitglieder die Kirche im Winter beinahe nicht besuchen. Die Ursache war die Kälte, darunter auch die Kleriker litten. Daher wurde es beschlossen, eine sogenannte „warme Kirche“ zu errichten, die im unteren Teil der Kathedrale angeordnet wurde, wo sich die Krypta des Geschlechts Grocholski befand. Vorsorglich wurden die Bestattungen der Gründer unter Beteiligung des katholischen Klerus verlegt: ein Teil – zu einer anderen Kirche und der Rest – außerhalb der Kirche. Die untere Kirche wurde zu Ehren von Hl. Kosmas und Damian, zum Gedächtnis an die vorherige Kathedrale, geweiht.

INTERESSANTE FAKTEN

  • Das Verteidigungs- und Kultensemble, das von den Jesuiten- und Dominikanerklöstern bestand, ist ein einzigartiges Phänomen in der Geschichte des Baus von Klöstern auf dem Gelände der Ukraine des 18. Jahrhunderts.
  • Hier wurde der Winnyzjaer Mychajlo Kozjubynskyj, der hervorragende ukrainische Schriftsteller, getauft. Später ließ er sich in dieser Kathedrale kirchlich trauen.
  • Vom Glockenturm, der 30 m hoch ist, bietet sich ein malerischer Blick auf die Innenstadt und das linksufrige Winnyzja. Man kann ihn während der Besichtigungen, die von der Kirche durchgeführt werden, besuchen.
  • Das Verteidigungs- und Kultensemble, das von den Jesuiten- und Dominikanerklöstern bestand, ist ein einzigartiges Phänomen in der Geschichte des Baus von Klöstern auf dem Gelände der Ukraine des 18. Jahrhunderts.
  • Hier wurde der Winnyzjaer Mychajlo Kozjubynskyj, der hervorragende ukrainische Schriftsteller, getauft. Später ließ er sich in dieser Kathedrale kirchlich trauen.
  • Vom Glockenturm, der 30 m hoch ist, bietet sich ein malerischer Blick auf die Innenstadt und das linksufrige Winnyzja. Man kann ihn während der Besichtigungen, die von der Kirche durchgeführt werden, besuchen.