Im Jahre 1955 wurde das Krankenhaus wiederhergestellt, heutzutage ist es „Kommunales gemeinnütziges Unternehmen „Winnyzjaer klinisches psychoneurologisches Gebietskrankenhaus namens des Akademiemitglieds O. I. Juschtschenko des Winnyzjaer Gebietsrats“.
Alle Kuriositäten, Geheimnisse und Rätsel dieses besonderen Ortes werden von ihrem Bewahrer ― dem Museum, das im Hauptgebäude der Anstalt beherbergt wird ― erzählt. Die exklusiven Besichtigungen des Krankenhauses sind derzeit auch sehr gefragt, da seine Wände viele Geheimnisse verbergen. Hier herrscht die besondere Atmosphäre, die die Schichten verschiedener Epochen und Generationen absorbiert hat.
Im Jahre 1955 wurde das Krankenhaus wiederhergestellt, heutzutage ist es „Kommunales gemeinnütziges Unternehmen „Winnyzjaer klinisches psychoneurologisches Gebietskrankenhaus namens des Akademiemitglieds O. I. Juschtschenko des Winnyzjaer Gebietsrats“.
Alle Kuriositäten, Geheimnisse und Rätsel dieses besonderen Ortes werden von ihrem Bewahrer ― dem Museum, das im Hauptgebäude der Anstalt beherbergt wird ― erzählt. Die exklusiven Besichtigungen des Krankenhauses sind derzeit auch sehr gefragt, da seine Wände viele Geheimnisse verbergen. Hier herrscht die besondere Atmosphäre, die die Schichten verschiedener Epochen und Generationen absorbiert hat.
Das kleine Landkreis-Städtchen träumte sogar von solchen Errungenschaften der Zivilisation nicht: elektrische Beleuchtung, Kanalisation, Zentralheizung sowie Wasserversorgung in jedes Haus; Pferde klapperten durch die unbefestigten Straßen und Karren rumpelten ― so war Winnyzja um die Wende der 19. – 20. Jahrhunderte. Und gerade zu diesem Zeitpunkt erschien die erste in der Ukraine psychiatrische Anstalt, die nach einem speziellen Projekt des Architekten Dmytro Prussak errichtet wurde, in der Stadt.
Das Krankenhaus für psychisch Kranke, das für 1 000 Patienten ausgelegt war, wurde im Jahre 1897 als eines der fortschrittlichsten im Russischen Reich errichtet, weil es alle Attribute des Komforts, alle Errungenschaften der zeitgenössischen Realität und technische Innovationen bot. Die Gebäude der Anstalt sind bequemlichkeitshalber nicht nur mit oberirdischen Korridoren, sondern auch mit unterirdischen Kommunikationstunneln verbunden. Die Architektur im Stil des Eklektizismus mit Elementen des Historismus. Die originelle Kompositionslösung des Gebäudes wird durch ein herrliches Panorama des Zusammenflusses von Flüssen Wyschnja und Südlicher Buh sowie durch einen großen Park, der die Patienten selbst seinerzeit anzupflanzen geholfen hatten, da die Arbeitstherapie eine der fortgeschrittenen Behandlungsmethoden, die an der Anstalt eingesetzt wurden, war, erfolgreich ergänzt.
Der Doktor der Wissenschaften Wassyl Petrowytsch Kusnezow, der erste Direktor des Krankenhauses, hat nicht nur den Prozess der Errichtung davon geleitet, sondern auch in jeder Hinsicht zu seiner Entwicklung beigetragen, ohne Mühe, Zeit oder eigene Mittel zu sparen. Die Schienenbahn in den unterirdischen Überwegen sowie Hebemaschinen zu jeder Abteilung, einwandfreie Sonneneinstrahlung und Belüftung von Gebäuden, hydrotherapeutische Geräte und eine große helle Halle für Bälle und Unterhaltung, die Hauskirche mit dem Raum für Chor sowie eine Kirchenglocke, eigene Bibliothek und Apotheke, eigene Farm und Gartenwirtschaft ― hier ist ein inkomplettes Verzeichnis aller Vorteile der Anstalt.
Im Jahre 1900 wurde die Pfarrschule beim Krankenhaus eröffnet. Und während des Ersten Befreiungskampfs (1917 ‒ 1921) wurde sie in ein Spital für verwundete und typhuskranke Schützen der Ukrainischen Galizischen Armee (UGA) umgestaltet. Im Jahre 1936 wurde es beschlossen, die Anstalt nach dem Akademiemitglied O. I. Juschtschenko, der hier 3 Jahre lang als Assistenzarzt gearbeitet hatte, zu benennen.
Die Patienten des Krankenhauses erlitten ein schreckliches Schicksal während der Nazi-Besetzung, als es der deutschen Militärverwaltung zur Verfügung stand: viele von ihnen wurden verhungert, erschossen, vergiftet und zusammen mit anderen Opfern der Nazis in einem Gemeinschaftsgrab auf dem Gelände der Anstalt begraben.
Das kleine Landkreis-Städtchen träumte sogar von solchen Errungenschaften der Zivilisation nicht: elektrische Beleuchtung, Kanalisation, Zentralheizung sowie Wasserversorgung in jedes Haus; Pferde klapperten durch die unbefestigten Straßen und Karren rumpelten ― so war Winnyzja um die Wende der 19. – 20. Jahrhunderte. Und gerade zu diesem Zeitpunkt erschien die erste in der Ukraine psychiatrische Anstalt, die nach einem speziellen Projekt des Architekten Dmytro Prussak errichtet wurde, in der Stadt.
Das Krankenhaus für psychisch Kranke, das für 1 000 Patienten ausgelegt war, wurde im Jahre 1897 als eines der fortschrittlichsten im Russischen Reich errichtet, weil es alle Attribute des Komforts, alle Errungenschaften der zeitgenössischen Realität und technische Innovationen bot. Die Gebäude der Anstalt sind bequemlichkeitshalber nicht nur mit oberirdischen Korridoren, sondern auch mit unterirdischen Kommunikationstunneln verbunden. Die Architektur im Stil des Eklektizismus mit Elementen des Historismus. Die originelle Kompositionslösung des Gebäudes wird durch ein herrliches Panorama des Zusammenflusses von Flüssen Wyschnja und Südlicher Buh sowie durch einen großen Park, der die Patienten selbst seinerzeit anzupflanzen geholfen hatten, da die Arbeitstherapie eine der fortgeschrittenen Behandlungsmethoden, die an der Anstalt eingesetzt wurden, war, erfolgreich ergänzt.
Der Doktor der Wissenschaften Wassyl Petrowytsch Kusnezow, der erste Direktor des Krankenhauses, hat nicht nur den Prozess der Errichtung davon geleitet, sondern auch in jeder Hinsicht zu seiner Entwicklung beigetragen, ohne Mühe, Zeit oder eigene Mittel zu sparen. Die Schienenbahn in den unterirdischen Überwegen sowie Hebemaschinen zu jeder Abteilung, einwandfreie Sonneneinstrahlung und Belüftung von Gebäuden, hydrotherapeutische Geräte und eine große helle Halle für Bälle und Unterhaltung, die Hauskirche mit dem Raum für Chor sowie eine Kirchenglocke, eigene Bibliothek und Apotheke, eigene Farm und Gartenwirtschaft ― hier ist ein inkomplettes Verzeichnis aller Vorteile der Anstalt.
Im Jahre 1900 wurde die Pfarrschule beim Krankenhaus eröffnet. Und während des Ersten Befreiungskampfs (1917 ‒ 1921) wurde sie in ein Spital für verwundete und typhuskranke Schützen der Ukrainischen Galizischen Armee (UGA) umgestaltet. Im Jahre 1936 wurde es beschlossen, die Anstalt nach dem Akademiemitglied O. I. Juschtschenko, der hier 3 Jahre lang als Assistenzarzt gearbeitet hatte, zu benennen.
Die Patienten des Krankenhauses erlitten ein schreckliches Schicksal während der Nazi-Besetzung, als es der deutschen Militärverwaltung zur Verfügung stand: viele von ihnen wurden verhungert, erschossen, vergiftet und zusammen mit anderen Opfern der Nazis in einem Gemeinschaftsgrab auf dem Gelände der Anstalt begraben.